Der britische Schokoladen- und Süßwarenhersteller Kinnerton entschied sich für den Einsatz von Pumpen der MR- und SPS-Serie von Watson-Marlow MasoSine. Die erste Einheit wurde als Ersatz für eine Zahnradpumpe installiert, die zu einer fehlerhaften Produktion bei der Fertigung von Schokoladenostereiern geführt hatte. Die Pumpe wurde vor kurzem durch ein zweites Modell ergänzt, welches die neu geschaffene Karamell-Fertigungslinie unterstützen soll. Kinnerton hat sich entschieden, MasoSine-Pumpen in Zukunft standardmäßig einzusetzen. Kinnerton ist bereits seit 1978 in der Schokoladenproduktion tätig und kann heute als Teil von Zetar Plc einen Umsatz von 60 Millionen britischen Pfund verzeichnen. In seinem Werk in Fakenham stellt Kinnerton eine breite Auswahl an Süßwaren her – von Ostereiern und Adventskalendern über Schokoriegel und -figuren bis hin zu Schokoladenlutschern. Das Unternehmen beschäftigt rund 600 Mitarbeiter und verarbeitet jährlich mehr als 7500 Tonnen Schokolade zur Herstellung von 1200 unterschiedlichen Produkten. Bei der Produktion hoher Volumen spielt die reibungslose Funktion der Fertigungsanlagen eine entscheidende Rolle, um die Profitabilität und eine ununterbrochene Lieferbarkeit zu gewährleisten. „Für das Beimischsystem einer der Fertigungslinien wurde eine veraltete Zahnradpumpe eingesetzt“, erläutert der Engineering Supervisor des Unternehmens, Phil Barwick. „Die Linie sollte ein neues Ostereiprodukt aus weißer Schokolade mit getrockneten Himbeerstücken produzieren. Die Fruchtstücke wurden jedoch bei der Zuführung in den Mixer von der Zahnradpumpe zerdrückt – wodurch letztendlich pinkfarbene Ostereier entstanden.“ Bei dem Besuch einer Messe, bei der auch Watson-Marlow MasoSine als Aussteller vertreten war, hatte sich der Schokoladenhersteller von den Vorteilen der MasoSine-Verdrängerpumpen überzeugen können. Kinnerton bat prompt um eine Demonstration des Modells MR125. „Es war gleich offensichtlich, dass das Modell all unsere Anforderungen erfüllte“, so Barwick. „Mit der neuen Pumpe ließen sich nicht nur fehlerfreie Produkte herstellen – bei späteren Produkten wurden beispielsweise Keksstückchen getestet, die ebenfalls unversehrt blieben – sondern die Pumpe war auch leicht zu warten und zu reinigen.“ Bei der MR-Serie handelt es sich um eine Auswahl an Hygienepumpen, die für mittlere Fördermengen von bis zu 90.000 Liter pro Stunde und Drücke bis 10 bar ausgelegt sind. Sie eignen sich insbesondere für die Verarbeitung von Schokolade, Käse, Quark, Joghurt, Konzentrat, Hefe, Teig und Eintöpfen. „Geplant war die Realisierung einer eigenen Fertigungslinie zur Herstellung von Karamell. Das Problem bei Karamell ist, dass es äußerst zähflüssig und klebrig wird, wenn es abkühlt. Diese hohe Viskosität kann einigen Pumpen Probleme bereiten. Wir waren jedoch zuversichtlich, dass die MasoSine-Pumpen dieser Herausforderung gewachsen sein würden“, erläutert Barwick. Für die Fertigungslinie empfohlen die Experten von Watson-Marlow das Hygiene-/Industriepumpenmodell SPS-2“ von MasoSine. Mit einer Fördermenge von bis zu 90 m³ pro Stunde und Drücken bis zu 15 bar ist die SPS-Pumpe ideal für die Verarbeitung zähflüssiger Zutaten wie Karamell, Gelatine oder Glukose. „Wir haben nun insgesamt drei SPS-2“ Pumpen im Einsatz. Sie erfüllen nicht nur problemlos sämtliche Förderanforderungen, sondern zeichnen sich auch durch eine äußerst schnelle und einfache Reinigung aus“, lobt Barwick. „Selbst bei der Verarbeitung von Glukose reicht ein einfaches Durchspülen mit Wasser aus und die Pumpe ist wieder einsatzbereit.“
In Zukunft wird Kinnerton standardmäßig auf MasoSine-Pumpen der SPS-Serie umsteigen. |